Antenna History

Leider ist mein Grundstück wenig antennenfreundlich, so kam von vornherein nur eine Vertikalantenne in Frage. Nach anfänglichen Problemen an zwei Traps geht meine HF-8B von ECO-Antenna bisher recht zufriedenstellend. Sie ist bei dem Standort nicht gerade "die DX-Antenne"

jedoch ein idealer Kompromiss für den kleinen Geldbeutel. Als ich 2006 hier her zog, hatte ich noch eine 10-Band MFJ-1798 Vertikal mit Dachkapazität und umfangreichen Radial-System. Ich erhoffte mir aber die Möglichkeit zum Aufbau meines 9m-Gittermastes, das jedoch blieb bis heute ein unerfüllter Traum. Es reichte vom Platz her nur für einen Fahnenmast, der trägt heute meinen Trap-Dipol für 30, 40 und 60m und einen verkürzten 80m Dipol nach HB9LCD. Mein Kreuzyagi-Set für 2m/70cm habe ich abgebaut, es ergab sich keine Möglichkeit meinen Elevationsrotor aufzubauen.

Antennenwetter

Der Dezember 2017 war wettermäßig zu verlockend für den Antennenbauer. Ich nutzte die Gelegenheit und stellte die Vertikal vom Grundstückseingang an das hintere Ende. Ich erhoffte mir eine etwas bessere Abstrahlung, da die Antenne hier weiter vom Haus

entfernt steht. Bei dieser Gelegenheit konnte ich die Abspannung und einige Kontakte erneuern sowie die Abstimmung korrigieren. Eine Arbeit von knapp 4 Stunden im Sonnenschein. Am alten Vertikal-Standort trägt ein GFK-Steckmast meine im Oktober 2017 fertig gestellte 20m-10m CobWeb-Antenne. Sie übertrift meine Erwartungen um Einiges. Einfach abzustimmen liefert sie mir in nur 6m Höhe ein rauschfreieres und im Schnitt um eine S-Stufe besseres Signal als meine Vertikalantenne.
Nach einem Sturmschaden 2019 musste die HF-8B abgebaut werden und es brauchte einige Zeit, eine Antenne für 30 und 40m zu bauen. Ich entschied mich für einen Dipol mit Sperrkreisen, also Prinzip W3DZZ.
Als Spulenkörper dienten 40'er HTU-Muffen und als Koaxkabel verwendete ich RG58. Leider erwies sich die Abstimmung der Traps als sehr umständlich, ich suchte weiter nach Alternativen.

Low-Bands

Mit dem Sommer 2020 kam auch ein neuer Transceiver und mit ihm die Möglichkeit, nun auch auf 60m QRV zu werden. Dazu brauchte ich also auch noch eine Antenne.
Die Überlegung war, den vorhandenen Trap-Dipol zu erweitern.

Ich entschloss mich, Sperrkreise aus Spule und Hochvoltkondensatoren zu bauen. Von einem Funkfreund aus dem OV erwarb ich günstig eine ZZ-750 PA mit 800W Ausgangsleistung. Das sollte die neue Antenne auch abstrahlen können.
Für gelegentliche OSCAR-QSO's benutze ich eine Arrow-Antenne an einem Kenwood Handfunkgrerät TH-G71, meist im portablen Betrieb. Auch gerade restauriert - meine 137 MHz Turnstyle-Antenne für den Empfang umlaufender Wettersatelliten der NOAA-Klasse. Ein Kreuzdipol mit Reflektoren.